Gerade in den Sommermonaten, wo das Spielen für Kinder und Babys unter freiem Himmel mit am meisten Freude bereitet, kann die Gefahr eines Sonnenstichs, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern, am häufigsten gegeben sein.
Was man unter einem Sonnenstich versteht:
„Unter einem Sonnenstich versteht man eine Reaktion im menschlichen Körper, die durch die Sonne ausgelöst wird. Genauer gesagt kommt es zu einer Reizung der Hirnhäute durch direkte Sonneneinstrahlung. Besonders Menschen mit sehr dünnem oder wenig Haar, wie es bei Babys und Kleinkindern häufig der Fall ist, tragen ein erhöhtes Risiko, einen Sonnenstich zu erleiden. Aus diesem Grund ist es für dich als Elternteil ratsam, die Risiken eines Sonnenstichs nicht zu unterschätzen und dein Kind davor zu schützen. Sollte es dennoch zu diesem Notfall kommen, ist es äußerst wichtig, die Symptome frühzeitig zu erkennen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.“
Symptome eines Sonnenstichs bei Babys können sein:
„Wichtig zu erwähnen ist, dass gerade bei Säuglingen und Kleinkindern, Symptome eines Sonnenstichs 4 bis 6 Stunden zeitverzögert auftreten können“.
Maßnahmen bei einem Sonnenstich:
Weist dein Kind oder Baby einige der oben aufgeführten Symptome auf, sollte natürlich eine der ersten Maßnahmen sein, dein Kind in eine kühle – schattige Umgebung zu bringen. Weiterhin geht es darum, je nach Zustand deines Kindes, die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe durchzuführen.
Ebenfalls ist es ratsam, den Kopf deines Kindes mit kalten feuchten Tüchern zu bedecken, um ein Abschwellen der Hirnhäute zu begünstigen. Gerade hierdurch, sollten die Symptome zeitnah abklingen.
Sollte dein Kind oder Baby Wesensveränderungen bzw. Bewusstseinsverluste oder einen Krampfanfall aufweisen, musst du unverzüglich den Notruf 112 wählen.
Der Gefahr eines Sonnenstichs präventiv entgegenwirken
Am besten, beugst du einem Sonnenstich bei deinem Baby vor, in dem du als Elternteil schaust, dass dein Kind z.B. beim Spielen oder Spazieren keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Sonnenschirme oder Bäume können hier einen guten Schutz bieten. Ebenfalls sorgt eine Kopfbedeckung dafür, die Kopfhaut deines Kindes vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.
Fazit
Wie bereits erwähnt, ist die Gefahr eines Sonnenstichs besonders in den Sommermonaten am höchsten. Dennoch sollte auch im Winter dran gedacht werden, dass auch bei direkter Sonneneinstrahlung in der kalten Jahreszeit ebenfalls das Risiko besteht.
Häufig gestellte Fragen – FAQs
Wie erkennt man einen Sonnenstich bei Babys?
Ein Sonnenstich bei Babys kann durch verschiedene Symptome erkannt werden, darunter ein stark geröteter Kopf, plötzliches Erbrechen, Wesensveränderungen, sowie Bewusstseinsverlust und Krampfanfälle.
Hat mein Baby einen Sonnenstich?
Sollte dein Baby oder Kleinkind nach dem Spielen im Freien folgende Symptome zeigen, könnte es sich um einen Sonnenstich handeln.
– Kopfschmerzen
– Erbrechen
– Übelkeit
Wie merke ich, dass mein Kind überhitzt?
Anzeichen einer Überhitzung können eine hohe Körpertemperatur, sowie ein heiser roter Kopf und eine sehr trockene Haut/Schleimhaut sein. Häufig besteht die Gefahr einer Überhitzung bzw. Hitzschlags, bei Kindern, die im PKW zurückgelassen werden. Mehr dazu erfährst du in unserem Blockbeitrag Hitzschlag.
Was tun, wenn ein Kind einen Sonnenstich hat?
Sollte dein Kind die oben aufgeführten Symptome eines Sonnenstichs vorweisen, sollte wie schon beschrieben eine der ersten Maßnahmen sein, für eine kühle Umgebung zu sorgen. Weiterhin empfiehlt es sich kalten, feuchte Tücher auf den Kopf des Kindes zu legen und die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe durchzuführen. Weist dein Kind Wesensveränderungen, sowie einen Bewusstseinsverlust auf, muss der Notruf 112 gewählt werden.
Wir weisen darauf hin, dass der Blogbeitrag lediglich der allgemeinen Information dient und keinen ärztlichen Rat und keinen Therapievorschlag für den konkreten Einzelfall ersetzt. Der Blogbeitrag ersetzt weder eine ärztliche Diagnose, medizinische Beratung oder Behandlung.
Bei Beschwerden und Symptomen empfehlen wir, Ihren Hausarzt, Facharzt bzw. Kinderarzt zu kontaktieren oder wählen den Notruf 112.