Es gibt Momente, die man nie vergisst. Für mich gehört dazu die Nacht, in der ich als
Feuerwehrmann für vier Kinder zu spät kam.
Dieser Einsatz hat mich geprägt. Mit der Gründung von „Das Wichtigste schützen“ begann ich,
ihn auf meine eigene Weise zu verarbeiten. Mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben,
wurde für mich ein Weg, etwas zu bewirken und meinen Teil dazu beizutragen, Kinderleben zu
schützen.
Als Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann habe ich immer wieder erlebt, wie groß die
Angst von Eltern ist, wenn ihrem Kind etwas passiert. Zur Sorge um das eigene Kind kommt
häufig die Angst, etwas falsch zu machen. Sie kann dazu führen, dass Eltern zögern, obwohl
gerade in den ersten Minuten ihre Hilfe entscheidend sein kann.
Ich wollte ihnen vermitteln, was sie in solchen Momenten tun können. Denn Erste Hilfe braucht
oft keine komplizierten Geräte oder Materialien. Sie beginnt mit verständlichem Wissen, Übung
und dem Vertrauen, selbst handeln zu können.

