Gerade in den Sommermonaten, wo das Spielen für Kinder und Babys unter freiem Himmel mit am meisten Freude bereitet, kann die Gefahr eines Sonnenstichs, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern, am häufigsten gegeben sein. In diesem Artikel erläutern wir dir, wie du das Risiko für deinen kleinen Liebling reduzieren kannst und sollte es dennoch zu einem Sonnenstich bei deinem Baby bzw. Kind kommen, zeitnah Symptome erkennst und richtig handelst.

Was man unter einem Sonnenstich versteht:

„Unter einem Sonnenstich versteht man eine Reaktion im menschlichen Körper, die durch die Sonne ausgelöst wird. Genauer gesagt kommt es zu einer Reizung der Hirnhäute durch direkte Sonneneinstrahlung. Besonders Menschen mit sehr dünnem oder wenig Haar, wie es bei Babys und Kleinkindern häufig der Fall ist, tragen ein erhöhtes Risiko, einen Sonnenstich zu erleiden. Aus diesem Grund ist es für dich als Elternteil ratsam, die Risiken eines Sonnenstichs nicht zu unterschätzen und dein Kind davor zu schützen. Sollte es dennoch zu diesem Notfall kommen, ist es äußerst wichtig, die Symptome frühzeitig zu erkennen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.“

Symptome eines Sonnenstichs bei Babys können sein:

  1. Übelkeit und Schwindel
  2. Plötzliches Erbrechen
  3. Starke Kopfschmerzen
  4. Ein hochroter, heißer Kopf
  5. Müdigkeit und Wesensveränderung
  6. Bewusstlosigkeit und Krampfanfälle

„Wichtig zu erwähnen ist, dass gerade bei Säuglingen und Kleinkindern, Symptome eines Sonnenstichs 4 bis 6 Stunden zeitverzögert auftreten können“.

Sonnenstich baby

Maßnahmen bei einem Sonnenstich:

Weist dein Kind oder Baby einige der oben aufgeführten Symptome auf, sollte natürlich eine der ersten Maßnahmen sein, dein Kind in eine kühle – schattige Umgebung zu bringen. Weiterhin geht es darum, je nach Zustand deines Kindes, die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe durchzuführen.

Ebenfalls ist es ratsam, den Kopf deines Kindes mit kalten feuchten Tüchern zu bedecken, um ein Abschwellen der Hirnhäute zu begünstigen. Gerade hierdurch, sollten die Symptome zeitnah abklingen.

Sollte dein Kind oder Baby Wesensveränderungen bzw. Bewusstseinsverluste oder einen Krampfanfall aufweisen, musst du unverzüglich den Notruf 112 wählen.

Der Gefahr eines Sonnenstichs präventiv entgegenwirken

Am besten, beugst du einem Sonnenstich bei deinem Baby vor, in dem du als Elternteil schaust, dass dein Kind z.B. beim Spielen oder Spazieren keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Sonnenschirme oder Bäume können hier einen guten Schutz bieten. Ebenfalls sorgt eine Kopfbedeckung dafür, die Kopfhaut deines Kindes vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Maximilian - Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann

Maximilian Steinhöfer ist Notfallsanitäter mit Leidenschaft, Berufsfeuerwehrmann und Gründer von „Das Wichtigste schützen“. Durch seine langjährige Berufserfahrung im Rettungsdienst weiß er, dass Eltern mit das wichtigste Glied in einer langen Rettungskette sind. Und das ist sein „Warum“. Eltern und werdende Eltern im Bereich Kindernotfälle zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und zum Lebensretter ihrer Kinder zu machen.

Fazit

Wie bereits erwähnt, ist die Gefahr eines Sonnenstichs besonders in den Sommermonaten am höchsten. Dennoch sollte auch im Winter dran gedacht werden, dass auch bei direkter Sonneneinstrahlung in der kalten Jahreszeit ebenfalls das Risiko besteht.

Unsere Leistungen

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Häufig gestellte Fragen – FAQs

Wie erkennt man einen Sonnenstich bei Babys?

Ein Sonnenstich bei Babys kann durch verschiedene Symptome erkannt werden, darunter ein stark geröteter Kopf, plötzliches Erbrechen, Wesensveränderungen, sowie Bewusstseinsverlust und Krampfanfälle.

Hat mein Baby einen Sonnenstich?

Sollte dein Baby oder Kleinkind nach dem Spielen im Freien folgende Symptome zeigen, könnte es sich um einen Sonnenstich handeln.

– Kopfschmerzen
– Erbrechen
– Übelkeit

Wie merke ich, dass mein Kind überhitzt?

Anzeichen einer Überhitzung können eine hohe Körpertemperatur, sowie ein heiser roter Kopf und eine sehr trockene Haut/Schleimhaut sein.  Häufig besteht die Gefahr einer Überhitzung bzw. Hitzschlags, bei Kindern, die im PKW zurückgelassen werden. Mehr dazu erfährst du in unserem Blockbeitrag Hitzschlag.

Was tun, wenn ein Kind einen Sonnenstich hat?

Sollte dein Kind die oben aufgeführten Symptome eines Sonnenstichs vorweisen, sollte wie schon beschrieben eine der ersten Maßnahmen sein, für eine kühle Umgebung zu sorgen. Weiterhin empfiehlt es sich kalten, feuchte Tücher auf den Kopf des Kindes zu legen und die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe durchzuführen. Weist dein Kind Wesensveränderungen, sowie einen Bewusstseinsverlust auf, muss der Notruf 112 gewählt werden.

Haftungsausschluss:

Wir weisen darauf hin, dass der Blogbeitrag lediglich der allgemeinen Information dient und keinen ärztlichen Rat und keinen Therapievorschlag für den konkreten Einzelfall ersetzt. Der Blogbeitrag ersetzt weder eine ärztliche Diagnose, medizinische Beratung oder Behandlung. 
Bei Beschwerden und Symptomen empfehlen wir, Ihren Hausarzt, Facharzt bzw. Kinderarzt zu kontaktieren oder wählen den Notruf 112.

Stürze, Schürfwunden und Prellungen gehören ganz selbstverständlich zum Großwerden dazu. Besonders in der Phase, in der die ersten Schritte geübt werden, kommt es häufig vor, dass die Kleinen stolpern oder sich den Kopf an der Tischkante stoßen. Wichtig ist es hierbei, schwerwiegende Verletzungen, wie beispielsweise eine Gehirnerschütterung beim Baby und Kind, rechtzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.

In diesem Blogbeitrag möchte ich dir einen kurzen Einblick in das Thema Gehirnerschütterung beim Baby und Kind geben und dir dabei helfen, die Symptome richtig zu erkennen.

Was versteht man eigentlich unter einer Gehirnerschütterung?

Eine Gehirnerschütterung, auch Schädelhirntrauma genannt, ist eine Verletzung des Gehirns, die in der Regel durch eine Einwirkung von Gewalt auf den Kopf verursacht wird. Bei Babys und Kindern, sind Gehirnerschütterungen besonders besorgniserregend, da sie oft nicht in der Lage sind, ihre Beschwerden auszudrücken. Aus diesem Grund ist es für dich als Elternteil besonders wichtig zu verstehen, wie sie auftreten und welche Anzeichen auf eine mögliche Gehirnerschütterung hinweisen können.

Folgende Symptome sprechen für eine Gehirnerschütterung beim Kind und Baby

Die Symptome einer Gehirnerschütterung können subtil sein, allerdings gibt es einige Anzeichen, auf die du achten solltest.

  • Erbrechen (teils schwallartig)
  • Bewusstseinsveränderungen
  • Orientierungslosigkeit
  • Wesensveränderungen
  • Erinnerungslücken
  • Starker Kopfschmerz

Sollte dein Kind nach einem Trauma die oben aufgeführten Symptome aufweisen, kann dies Hinweis auf eine Gehirnerschütterung geben und sollte zeitnah ärzlich vorgestellt werden.  

Wann wird eine Gehirnerschütterung zur Gefahr für mein Baby?

Gehirnerschütterungen werden gerade dann zur großen Gefahr, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt bzw. behandelt werden. Daher ist es als Elternteil äußerst wichtig, sofort ärztlichen Rat einzuholen, wenn der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung besteht. Sollte dein Kind bewusstlos, Wesensverändert oder einen Krampfanfall vorweisen, musst du sofort den Notruf 112 wählen.

Wie kann ich eine Hirnblutung erkennen?

Eine Hirnblutung ist eine äußerst ernsthafte Komplikation einer Gehirnerschütterung. Symptome können Blutungen aus Ohren oder Nase, Bewusstseinsverlust und eine einseitige Pupillenvergrößerung sein. Wenn du auch nur den geringsten Verdacht auf eine Hirnblutung hast, solltest du ebenfalls sofort den Notruf 112 wählen.

Wann gehe ich bei einer Kopfverletzung meines Kindes zum Arzt?

Generell solltest du, sobald dein Kind eines der oben aufgeführten Symptome zeigt, immer einen Arzt aufsuchen bzw. die Kopfverletzung ärztlich abklären lassen. Weist dein Kind jedoch keine größeren Auffälligkeiten auf, ist es deine Aufgabe als Elternteil, dein Kind kontinuierlich zu beobachten, ob sich Symptome entwickeln.

Welche Maßnahmen kann ich bei einer Kopfverletzung treffen?

Wenn dein Kind nach einem Sturz oder Schlag auf den Kopf keine der oben genannten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit oder Wesensveränderungen zeigt, sondern nur eine Beule hat, kannst du die betroffene Stelle beruhigen, indem du sie vorsichtig kühlst. Eine Kältekompresse oder ein in ein Tuch gewickeltes Kühlpad hilft, die Schwellung zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Achte darauf, die Kälte nicht direkt auf die Haut zu legen, um Erfrierungen zu vermeiden. Beobachte dein Kind weiterhin genau, um sicherzustellen, dass keine neuen Symptome auftreten, die auf eine Gehirnerschütterung hindeuten könnten.

Kind mit Kopfverletzung - dieses Bild wurde mit KI gemacht

Schütteltrauma – Ein Hauptauslöser für schwere Gehirnerschütterungen!

Beim sogenannten Schütteltrauma, kommt es durch heftiges, gewaltsames Schütteln bei Babys und Kleinkindern zu schweren Verletzungen des Gehirns. Häufig sind gerade Schreikinder davon betroffen. Mehr Informationen zu dem ernsten Thema Schütteltrauma findest du unter: https://www.fruehehilfen.de/grundlagen-und-fachthemen/fachthemen/babyschreien-und-schuetteltrauma/

Maximilian - Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann

Maximilian Steinhöfer ist Notfallsanitäter mit Leidenschaft, Berufsfeuerwehrmann und Gründer von „Das Wichtigste schützen“. Durch seine langjährige Berufserfahrung im Rettungsdienst weiß er, dass Eltern mit das wichtigste Glied in einer langen Rettungskette sind. Und das ist sein „Warum“. Eltern und werdende Eltern im Bereich Kindernotfälle zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und zum Lebensretter ihrer Kinder zu machen.

Fazit: Die Gesundheit deines Babys steht an erster Stelle

Kopfverletzungen gehören zum Heranwachsen von Kindern und Babys dazu und lassen sich nicht immer verhindern. Als Elternteil ist es jedoch wichtig, nach einem Stoß auf dem Kopf, dein Kind sorgfältig zu beobachten und mögliche Symptome frühzeitig zu erkennen. Als Notfallsanitäter erleben wir häufig, wie wichtig es ist, die Anzeichen einer Gehirnerschütterung bei Babys frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Das Wichtigste schützen - Erste Hilfe am Kind und Baby Online Videokurs

Möchtest du mehr über Kopfverletzungen bei Kindern und Babys erfahren? In unserem Online-Kurs behandeln wir nicht nur dieses Thema, sondern auch andere wichtige Themen wie Verschlucken und den richtigen Umgang mit Fieberkrämpfen.

Häufig gestellte Fragen – FAQs

Wann sollte ich zum Arzt, wenn mein Baby sich den Kopf gestoßen hat?

Auf jeden Fall, wenn dein Kind Symptome einer Gehirnerschütterung aufweist.

Wie erkenne ich eine Hirnblutung bei meinem Baby?

Anzeichen einer möglichen Hirnblutung beim Baby können neben Blutungen aus Ohren und Nase, ein Bewusstseinsverlust, Krampfanfälle sowie eine Pupillendifferenz sein.

Was tun, wenn mein Baby sich den Kopf gestoßen hat?

Sollte dein Baby sich den Kopf gestoßen haben, solltest du es in jedem Fall einen längeren Zeitraum den Wesenszustand deines Kindes beobachten und bei auftretenden Symptomen einer Gehirnerschütterung einen Arzt kontaktieren.

Wie kann ich einen Sturz vom Wickeltisch verhindern?

Sollte dein Kind sehr lebhaft sein bzw. beim Wickelvorgang sich kontinuierlich bewegen, ist ein der besten Präventionen, es in diesem Zeitraum einfach auf dem Boden zu wickeln.

Bild Videokurs

Haftungsausschluss:

Wir weisen darauf hin, dass der Blogbeitrag lediglich der allgemeinen Information dient und keinen ärztlichen Rat und keinen Therapievorschlag für den konkreten Einzelfall ersetzt. Der Blogbeitrag ersetzt weder eine ärztliche Diagnose, medizinische Beratung oder Behandlung. 
Bei Beschwerden und Symptomen empfehlen wir, Ihren Hausarzt, Facharzt bzw. Kinderarzt zu kontaktieren oder wählen den Notruf 112.

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Fieberkrämpfe beim Kind und Baby, können für Eltern zu einer sehr beängstigenden Erfahrung werden. Hierbei handelt es sich um einen Krampfanfall, der im Zusammenhang mit Fieber auftritt. In diesem Artikel möchten wir dir die Ursachen eines Krampfanfalls näher erläutern und dir Fieberkrampf bei Kleinkindern: Erste Hilfe Tipps geben, um in solchen Situationen am besten zu handeln.

Fieberkrampf beim Kind und Baby, was sind die Ursachen?

Bei einem Fieberkrampf kommt es im Gehirn zu einer Störung im Zentralnervensystem, welche sehr häufig durch einen schnellen Temperaturanstieg ausgelöst wird. Allerdings können auch andere Faktoren wie z.B. eine fieberhafte Infektion oder genetische Veranlagung zu einem erhöhten Risiko führen.

Wichtig hierbei zu erwähnen ist, dass ein Fieberkrampf beim Kind nicht verhindert werden kann, allerdings das Risiko dazu mit zunehmendem Alter kontinuierlich abnimmt. In der Regel erleiden die meisten Kinder einen solchen Anfall im Alter zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem fünften Lebensjahr. Vereinzelt kann es jedoch vorkommen, dass auch ältere Kinder davon betroffen sein können.

Was sind die Symptome und Anzeichen eines Fieberkrampfs?

Ein Krampfanfall kann sich auf verschiedenste Art und Weise äußern. Krampfartige Zuckungen am ganzen Körper, unkontrollierte Bewegungen der Arme und Beine, das Verdrehen der Augen, sowie ein veränderter Bewusstseinszustand spiegeln einen Anfall wider.

Ebenfalls kann das Kind während eines Fieberkrampfes blass oder bläulich im Gesicht erscheinen und wird für eine gewisse Zeit nicht normal auf Ansprache reagieren. Dieser Zustand kann sich von wenigen Sekunden bis hin zu einigen Minuten erstrecken. Ist der Fieberkrampf beendet, verfallen die Kinder anschließend in eine sogenannte „Nachschlafphase“ bzw. können stark bewusstseinsgetrübt sein.

Fieberkrampf beim Kind und Baby – was du als Elternteil tun kannst

Erleidet dein Kind oder Baby zum ersten Mal einen Fieberkrampf, sollte eine deiner ersten Maßnahmen sein, durch die Wahl des europaweiten Notrufs 112 professionelle Hilfe anzufordern.

Weiterhin ist es wichtig, dass du, solange dein Kind noch krampft, es nicht festhältst, sondern auskrampfen lässt. Damit du dein Kind während des Krampfens vor Verletzungen schützen kannst, eignet es sich zum Beispiel auf eine weiche Unterlage zu legen und Gegenstände aus dem Weg zu räumen. Ebenfalls ist es äußerst ratsam, zugedeckte Kinder aufzudecken, um aufgestaute Hitze entweichen zu lassen.

Wie oben schon erwähnt, verfallen betroffene Kinder und Babys nach dem Krampfen häufig in eine Art Erschöpfungszustand. Hierbei sollte eine der ersten Maßnahmen die Überprüfung des Bewusstseins sein. Ist dein Kind z.B. durch in die Hände klatschen und rütteln nicht erweckbar, zeigt aber jedoch eine ausreichende Atmung, solltest du es anschließend in die stabile Seitenlage bringen. Bewusstlose Babys hingegen werden in die stabile Bauchlage gebracht bzw. im sogenannten „Fliegergriff“ gehalten.

Wichtig dabei ist es, dass bei diesen Maßnahmen kontinuierlich die Atemwege freigehalten werden und der Kopf der tiefste Punkt ist, damit Erbrochenes nicht in die Atemwege gelangt.

Kinder, welche öfters Fieberkrämpfe erleiden, bekommen in den meisten Fällen vom Kinderarzt ein Notfallmedikament mit nach Hause. Dies sollte jedoch nur nach entsprechend abgesprochenen Vorgaben und nach Einweisung in der Handhabung mit dem Kinderarzt, durch die Eltern gegeben werden. Krampft dein Kind jedoch länger als 5 Minuten bzw. zeigt die Medikation keine Wirkung, musst du spätestens hier ebenfalls den Notruf 112 wählen.

Wichtig: Jeder erstmalige Fieberkrampf sollte ärztlich abgeklärt werden!

Maximilian - Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann

Maximilian Steinhöfer ist Notfallsanitäter mit Leidenschaft, Berufsfeuerwehrmann und Gründer von „Das Wichtigste schützen“. Durch seine langjährige Berufserfahrung im Rettungsdienst weiß er, dass Eltern mit das wichtigste Glied in einer langen Rettungskette sind. Und das ist sein „Warum“. Eltern und werdende Eltern im Bereich Kindernotfälle zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und zum Lebensretter ihrer Kinder zu machen.

Fazit

Fieberkrampf bei Kleinkindern kann zu einer beängstigenden Erfahrung für Eltern werden. In den meisten Fällen verlaufen diese Anfälle jedoch harmlos bzw. ohne Folgeschäden für das Kind.

Du möchtest mehr über Kindererkrankungen und Notfälle wie z.B. Verschlucken und der richtige Umgang mit Fieber wissen? Dann ist unser Online Kurs für „Erste Hilfe am Kind und Baby“ genau das richtig dafür.

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Häufig gestellte Fragen – FAQs

Wie kündigt sich ein Fieberkrampf beim Kind an?

Einige Kinder neigen dazu, beim Beginn eines Fieberkrampfes eine Art Aura zu verspüren bzw. einen kurzen Schrei (Initialschrei) von sich zu geben. Dieses Phänomen ist jedoch häufiger bei Erwachsenen zu beobachten.

Was führt zum Fieberkrampf?

In den häufigsten Fällen führt ein schneller Fieberanstieg, vor allem beim 3-Tage-Fieber dazu, einen Fieberkrampf auszulösen.

Kann ein Fieberkrampf vollständig verhindert werden?

In den häufigsten Fällen führt ein schneller Fieberanstieg, vor allem beim 3-Tage-Fieber dazu, einen Fieberkrampf auszulösen.

Sind Fieberkrämpfe gefährlich?

In den meisten Fällen sind Fieberkrämpfe harmlos und haben keine langfristigen Auswirkungen auf das Kind. Es ist jedoch wichtig, ärztlichen Rat einzuholen, um andere mögliche Ursachen auszuschließen.

Wie lange dauern Fieberkrämpfe normalerweise an?

Fieberkrämpfe dauern in der Regel von wenigen Sekunden bis hin zu einigen Minuten.

Kann ein Fieberkrampf vererbt werden?

Sollte ein Geschwisterkind oder Elternteil bereits einen Fieberkrampf erlitten haben, besteht möglicherweise durch eine genetische Veranlagung, ein erhöhtes Risiko.

Was sollte ich tun, wenn mein Kind einen Fieberkrampf hat?

Wie in vielen Situationen ist eine der obersten Regeln Ruhe zu bewahren. Handelt es sich um einen erstmaligen Fieberkrampf, solltest du sofort den Notruf 112 wählen. Ist der Fieberkrampf vorbei, gilt es kontinuierlich die Vitalfunktionen wie Atmung und Bewusstsein zu überprüfen.

Kann ein Fieberkrampf erneut auftreten?

Ja, es gibt Kinder, die mehrmals einen Fieberkrampf erleiden. Allerdings können diese mit zunehmendem Alter schnell abklingen bzw. kann der Körper des Kindes das Fieber besser kompensieren.

Fieberkrämpfe bis zu welchem Alter?

Die häufigsten Fieberkrämpfe erleiden Kinder im Alter vom 6. Lebensmonat bis zum 5. Lebensjahr.

Wie häufig kommt ein Fieberkrampf bei Kindern vor?

In der Regel erleiden ca. 2-5 % aller Kinder einen Fieberkrampf.

Fieber bei Kind - Ausschnitt Videokurs

Haftungsauschluss:

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Mehr zum Thema:

DGKJ, Offizielle Infos: http://www.dgkj.de/eltern/dgkj-elterninformationen/elterninfo-fieberkrampf

Mückenstiche bei Kindern sind nicht nur lästig, sondern können auch zu einer Reihe von unangenehmen Symptomen führen.

Gerade in den Frühlingsmonaten, wo die Natur vom Winterschlaf erwacht, beginnen ebenfalls die Insekten aktiv zu werden. Bei einem Insektenstich, z.B. durch eine Mücke oder Bremse wird häufig ein spezielles Sekret in die Haut injiziert, worauf der Körper allergisch reagiert. Diese Reaktion sorgt dafür, dass in unserem Körper ein Botenstoff mit dem Namen „Histamin“ freigesetzt wird. Dieser Botenstoff ist nicht nur für einen unangenehmen Juckreiz verantwortlich, sondern sorgt weiterhin dafür, dass der Körper mit einer Rötung bzw. Schwellung an der betroffenen Stelle reagiert. In einem weiteren Verlauf können sogar Hautausschläge an der betroffenen Region entstehen.

In diesem Artikel geben wir dir einen Überblick über die häufigsten Symptome von Mückenstichen und zeigen dir, wie du diese am besten bei deinem Kind behandeln kannst.

Mückenstiche bei Kindern, woran du sie erkennst und was du dagegen tun kannst.

  1. Juckreiz: Der Juckreiz zählt mit zu den häufigsten Symptomen bei Mückenstichen. Dies hängt damit zusammen, dass eine Mücke beim Stechen Proteine freisetzt, die eine allergische Reaktion hervorrufen, welche für den Juckreiz verantwortlich sind. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass Kratzen zwar für einen kurzen Moment eine Linderung verspüren lässt, sich dadurch jedoch das Risiko einer Infektion erhöht.
  2. Rötung und Schwellungen: Ein weiteres häufiges Symptom von Mückenstichen ist eine Rötung, sowie eine Schwellung an der betroffenen Stichstelle. Dies ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf den injizierten Mückenspeichel. Die Rötungen können von einem leichten bis hin zu einem intensiven Rot variieren. Schwellungen treten normalerweise innerhalb weniger Minuten nach dem Stich auf und lassen den betroffenen Bereich größer erscheinen.
  3. Hautausschlag: In einigen Fällen kann ein Mückenstich zu einem Hautausschlag führen. Dies kann ebenfalls eine allergische Reaktion auf die Proteine im Mückenspeichel sein. Der Hautausschlag äußert sich meistens in Form von vielen kleinen roten Flecken oder Punkte. Bei schwereren Reaktionen kann der Hautausschlag großflächiger sein und zusätzlich mit einem starken Juckreiz einhergehen.
Muecke-Natur

Hausmittel gegen Mückenstiche: Linderung und Heilung

Kühlen

Sollte dein Kind von einem Insekt gestochen worden sein, ist eine der ersten Maßnahmen, die du durchführen solltest, die betroffene Stelle zu kühlen. Kühlen bietet neben einer raschen Schmerzlinderung zusätzlich den großen Vorteil, ein Anschwellen zu verhindern. Hierzu eigenen sich am besten Kältekompressen oder Kühlpads.

Zitronensaft​

Zitronensaft bietet eine weitere natürliche Lösung, um den Juckreiz und die Schwellung von Mückenstichen zu reduzieren. Der hohe Säuregehalt des Zitronensafts hilft, den Stich zu beruhigen und die Entzündung zu lindern. Am besten nimmst du einfach eine frische Zitrone, presst sie aus und trägst den Saft z.B. mit einem Wattebausch auf den Mückenstich auf. Nach ein paar Minuten ist der Saft eingewirkt und kann vorsichtig mit Wasser abgewaschen werden.

Teebaumöl

Teebaumöl ist für seine vielfältigen gesundheitlichen Vorteile bekannt und kann auch bei der Behandlung von Mückenstichen durch seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften sehr hilfreich sein. Zur Anwendung trägst du einfach ein paar Tropfen auf einen Wattebausch oder sauberes Tuch und reibst das Öl sanft über den Mückenstich. Das Teebaumöl lindert den Juckreiz und kann auch dazu beitragen, Infektionen zu verhindern.

Aloe vera

Aloe vera ist eine beliebte Pflanze, die für ihre beruhigenden und heilenden Eigenschaften bekannt ist. Das klare Gel aus den Blättern der Aloe vera Pflanze kann durch seine entzündungshemmende Eigenschaft dazu beitragen das Entzündungen, ausgelöst durch einen Schnaken- oder Mückenstich schneller abheilt.

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Maximilian Steinhöfer ist Notfallsanitäter mit Leidenschaft, Berufsfeuerwehrmann und Gründer von „Das Wichtigste schützen“. Durch seine langjährige Berufserfahrung im Rettungsdienst weiß er, dass Eltern mit das wichtigste Glied in einer langen Rettungskette sind. Und das ist sein „Warum“. Eltern und werdende Eltern im Bereich Kindernotfälle zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und zum Lebensretter ihrer Kinder zu machen.

Fazit

Mückenstiche bei Kindern und Babys können sich vielseitig äußern. Häufig lassen sich jedoch die unangenehmen Stiche durch natürliche Hausmittel gut behandeln.

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Häufig gestellte Fragen – FAQs

Was tun beim Mückenstich bei Kindern?

Eine der ersten Maßnahmen sollte sein, die betroffene Stelle zu kühlen. Anschließend können natürliche Hausmittel wie z.B. Aloe vera oder Zitronensaft gut helfen.

Wann muss ich bei einem Mückenstich zum Arzt?

Sollte sich nach einem Mückenstich ein großflächiger Ausschlag bilden, welcher sich von selbst nicht mehr zurückbildet, sollte dies beim Haus-oder Kinderarzt abgeklärt werden. Äußert dein Kind nach einem Stich Atembeschwerden oder Atemnot, sowie starke Schwellungen im Hals und Mundbereich, muss sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Sind Mückenstiche für Kleinkinder gefährlich?

Mückenstiche bei Kindern und Babys kommen immer wieder vor und lassen sich wie oben beschrieben gut durch Hausmittel behandeln. Sollten sich jedoch Symptome einer akuten allergischen Reaktion wie Atemnot, Atembeschwerden oder Kreislaufbeschwerden äußern, können diese gefährlich werden.

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Mehr zum Thema:

Wikipedia, Stechmücken: http://de.wikipedia.org/wiki/Stechm%C3%BCcken

Mit weltweit ca. 900 verschiedenen Arten (Quelle Wikipedia), gehört die Zecke mit zu den gefährlichsten Insekten Deutschlands. Eine der hierzulande bekanntesten Zecke ist die Hirschzecke.  

Gerade in den frühen Frühlingsmonaten März und April, in welcher die Zecke aktiv wird, ist es ratsam, sich nach einem Ausflug oder Spaziergang mit den Kindern im Grünen nach Zecken abzusuchen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Zeckenstich oder auch umgangssprachlich Zeckenbiss genannt, häufig erst spät erkannt bzw. bemerkt wird. Das Gefährliche daran ist jedoch nicht der Stich an sich, sondern die Krankheitserreger, die eine Zecke durch ihren Biss auf das Kind übertragen kann. Zwei ganz bekannte Erreger sind die Borreliose und die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).

 Diese Erreger werden vor allem dabei übertragen, indem sich die Zecke an einer Körperregion festbeißt und nach Blut saugt. Hierdurch gelangt der Erreger in den Körper und kann dort Krankheitsbilder, wie z.B. eine Hirnhautentzündung verursachen.

Gut zu wissen:
Eine Zecke saugt sich nicht sofort fest, nachdem sie auf dem Körper gelandet ist, sondern krabbelt noch für eine gewisse Zeit auf dem Körper, bis sie eine gute Stelle gefunden hat. Beliebte Regionen können unter anderem der Bauchnabel, die Achselhöhle, die Kniekehle oder der Intimbereich sein. Aus diesem Grund ist es absolut ratsam, sein Kind frühzeitig nach dem Insekt abzusuchen, um schon im Vorfeld ein Festsaugen zu verhindern

Wie entferne ich eine Zecke beim Kind oder Baby richtig?

Solltest du feststellen, dass sich eine Zecke bei deinem Kind oder Baby festgesaugt hat, ist es ratsam, diese rasch zu entfernen. Hier gilt je früher desto besser, da der Erreger erst nach einer gewissen Zeit in den Körper übertragen wird.

Beim Entfernen des Zeckenkörpers ist äußerst es wichtig, stets darauf zu achten, dass der Körper nicht zu stark zusammengedrückt wird, denn in diesem befindet sich der Erreger. Aus diesem Grund solltest du bitte eine Zecke niemals mit beiden Fingern zusammendrücken und herausziehen. Vielmehr eignet sich zum Entfernen Hilfsmittel, wie eine Zeckenkarte oder ein Zeckenhaken.

Zecke bim Kind mittels Zeckenkarte entfernen

Durch solche Hilfsmittel wird der Zeckenkopf durch einen engen Schlitz gepackt und nach oben durch leichten Druck herausgezogen. Der große Vorteil darin liegt, dass durch diesen Vorgang ein Zerquetschen oder Zerdrücken des Körpers verhindert wird. Solltest du keine Zeckenkarte oder Hebel zur Hand haben, kannst du auch im Notfall die Zecke mit einer herkömmlichen Karte versuchen abzukratzen.

Konntest du die Zecke sachgerecht entfernen, bietet es sich an die betroffene Stelle noch zu desinfizieren oder zur Not mit Seife zu säubern.

Wichtig:
Nach jedem Entfernen solltest du die Stelle auf jeden Fall markieren und beobachten. Bildet sich nach einer gewissen Zeit ein roter Kreis/Ring (auch Wanderröte genannt) um die Stelle, kann dies ein Hinweis auf eine Borreliose sein.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Die häufigsten Krankheiten, welche Zecken übertragen können, sind zum einen die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und die Borreliose. Gegen die FSME kann man sich jedoch durch eine Impfung gut schützen. Sollte die Zecke bei einem Kind Symptome einer Borrelieninfektion aufweisen, lässt sich diese häufig gut mit einem Antibiotikum behandeln.

Wann sollte ich mit meinem Kind nach einem Zeckenbiss zum Arzt?

Sollte dein Kind oder Baby nach einem Zeckenstich Symptome einer Wanderröte (immer größer werdender roter Kreis um die Einstichstelle) vorweisen, ist es ratsam, schnellstmöglich einen Arzt oder Kinderarzt aufsuchen. Ebenfalls musst du zeitnah bei Symptomen von Nackensteifigkeit, Fieber oder Lähmungserscheinungen nach einem Zeckenstich einen Arzt konsultieren.

Wichtig zu wissen ist, dass die oben aufgeführten Symptome häufig erst nach ein paar Tagen, oder teilweise sogar Wochen verzögert auftreten können.

Nach Zeckenbiss, Zecke Kind entfernen

Was passiert, wenn man eine Zecke beim Kind nicht vollständig entfernt?

Sollte beim Entfernen des Blutsaugers der Kopf noch in der Körperregion verbleiben bzw. wurde versehentlich vom Körper getrennt, kannst du versuchen ihn mit der Karte abzukratzen. Fängt die Wunde jedoch an sich zu entzünden, da der Kopf noch immer dort verweilt, darfst du auch hier gerne einen Hausarzt aufsuchen. Dieser versucht den Kopf mit einer Kanüle oder Ähnlichem unter sterilen Bedingungen zu entfernen. Allerdings löst sich der Kopf häufig auch nach einer gewissen Zeit von selbst.

Wie kann ich mein Kind vor Zeckenstiche schützen?

Am besten ist es, dein Kind nach dem Spielen im Grünen immer nach Zecken abzusuchen. Vielleicht führst du auch mit deinem Kind ein Ritual ein, sich jeden Abend vor dem Schlafen gehen gemeinsam danach abzusuchen.

Einen gewissen Schutz, dass es erst überhaupt nicht zu einem Zeckenbiss bei deinem Kind kommt, können zeckenabweisende Mittel bieten. Deren Wirkdauer ist allerdings nur für eine gewisse Zeit begrenzt und ersetzt das Absuchen nicht.

Maximilian - Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann

Maximilian Steinhöfer ist Notfallsanitäter mit Leidenschaft, Berufsfeuerwehrmann und Gründer von „Das Wichtigste schützen“. Durch seine langjährige Berufserfahrung im Rettungsdienst weiß er, dass Eltern mit das wichtigste Glied in einer langen Rettungskette sind. Und das ist sein „Warum“. Eltern und werdende Eltern im Bereich Kindernotfälle zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und zum Lebensretter ihrer Kinder zu machen.

Fazit

Zeckenbisse können bei Kindern und Babys gefährlich werden, da sie Krankheitserreger übertragen können. Häufig lassen sich die Zecken aber durch ein routinemäßiges Absuchen schnell entdecken. Wird der Blutsauger frühzeitig entfernt, verringert sich die Gefahr der Erregerübertragung deutlich. Wichtig ist, wie in vielen anderen Fällen auch, das Kind bzw. den Zustand des Kindes zu beobachten und bei auftretenden Symptomen (siehe oben) den Kinderarzt aufzusuchen.

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Häufig gestellte Fragen – FAQs

Wie schnell muss man nach einem Zeckenbiss zum Arzt?

Sobald Symptome einer FSME oder Borreliose auftreten.

Sollte man Zecken selbst entfernen?

Ja, am besten mit einer Zeckenkarte und so früh wie möglich.

Was passiert, wenn man eine Zecke nicht vollständig entfernt?

Versuchen den Kopf abzukratzen. Sollte sich die Wunde stark entzünden, sollte man einen Hausarzt konsultieren.

Was sollte man nach einem Zeckenbiss tun?

Zecke entfernen und die Stelle über einen längeren Zeitraum (Wochen) beobachten.

Haftungsausschluss:

Wir weisen darauf hin, dass der Blogbeitrag lediglich der allgemeinen Information dient und keinen ärztlichen Rat und keinen Therapievorschlag für den konkreten Einzelfall ersetzt. Der Blogbeitrag ersetzt weder eine ärztliche Diagnose, medizinische Beratung oder Behandlung. 
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Mehr zum Thema:

Initiative Insektengiftallergie, Hausmittel bei Stichen: http://www.insektengiftallergie.de/service-downloads/hausmittel-gegen-insektenstiche/hausmittel-gegen-bienenstiche/

Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten kann es vermehrt dazu kommen, dass ein Kind von einer Biene oder Wespe gestochen wird. Besonders relevant ist das Thema „Wespenstich bei Kleinkindern“, da häufig Insekten durch zuckerhaltige Süßspeisen wie Gebäck, Softeis und süße Erfrischungsgetränke oder durch deren Geruch und Farbe unabsichtlich angelockt werden.

Sollte sich ein Insekt jetzt in unmittelbarer Nähe eines Kindes befinden, ist es ratsam, nicht wild umher zu gestikulieren oder gar nach dem Insekt zu schlagen. Hierdurch vergrößert sich nämlich die Gefahr, gestochen zu werden, um ein Vielfaches, da das Stechen häufig nur eine Verteidigungsreaktion des Insekts ist.

Sollte es versehentlich dennoch zu einem Wespenstich bei Kleinkindern kommen, ist es wichtig, eine mögliche Gefahr wie zum Beispiel eine allergische Reaktion zeitnah zu erkennen. Ebenfalls solltest du natürlich wissen, wie man einen Bienenstachel richtig entfernt und die betroffene Einstichstelle richtig behandelt.

Woher weiß ich, ob es sich um einen Bienen- oder Wespenstich handelt?

Einer der größten Unterschiede zwischen einem Bienen- und einem Wespenstich liegt darin, dass die Biene ihren Stachel beim Stich in der Regel verliert oder dieser sogar in der betroffenen Stelle verbleibt. 

Wespen dagegen ist es möglich, mehrfach zuzustechen, da sie die Fähigkeit besitzen ihren Stachel immer wieder zurückzuziehen.

Sollte sich daher nach einem Stich ein Stachel noch in der betreffenden Stichstelle befinden, wird es sich mit höchster wahrscheinlich um einen Bienenstich handeln. 

Wie entferne ich einen Bienenstachel nach einem Bienenstich beim Kind richtig?

Gut zu wissen ist, dass der Stachel einer Biene mit einer Giftblase versehen ist. Aus diesem Grund solltest du auf keinen Fall, den Stachel mit den Fingerspitzen oder ähnlichem (z.B. einer Pinzette) herausziehen. Durch das Zusammendrücken des Stachels erhöht sich die Gefahr, dass du aus Versehen die Giftblase, welche sich am Ende des Stachels befindet, zusammendrückst und automatisch das Gift in die Wunde injizierst.  

Deshalb ist es ratsam, den Stachel am besten mit einer Karte oder einem anderen Gegenstand abzukratzen. 

Solltest du allerdings unterwegs sein und nichts Nützliches zur Hand haben, kannst du im Notfall den Stachel auch mit einem Fingernagel abgekratzt bzw. entfernen. 

Einige Imker empfehlen unter anderem die Variante, den Stachel mit den Fingern einfach wegzuschnipsen. 

Merke: Je früher der Stachel entfernt wird, desto besser ist es.

Was mache ich, wenn mein Kind von einer Biene gestochen wurde?

Ist es dir gelungen den Stachel zu entfernen (im besten Fall ohne die Giftblase zu zerdrücken), sollte eine der nächsten Maßnahmen sein, die betroffene Stelle einige Zeit zu kühlen. Kühlen bietet neben dem Vorteil der Schmerzlinderung zusätzlich ein Verhindern bzw. verringerndes Anschwellen der Wunde. Hierzu eignen sich am besten haushaltsübliche Kühlpads. 

Wurde dein Kind oder Baby von einer Wespe oder Biene in den Mund oder Hals gestochen, ist es ratsam, dass du deinem Kind etwas Kaltes zu trinken gibst oder im besten Fall einen Eiswürfel oder Eis lutschen zulässt. Hierdurch wird ebenfalls ein Anschwellen verringert bzw. ein Abschwellen begünstigt.

Wann sollte ich nach einem Bienen oder Wespenstich den Notruf wählen?

Zeigt dein Kind nach einem Insektenstich in Mundhöhle oder Rachenraum Anzeichen einer Atemnot bzw. Atembeschwerden, muss sofort der europaweite Notruf 112 getätigt werden.

Ebenfalls ist es äußerst ratsam, dass du den Notruf wählst, sobald dein Kind nach einem Insektenstich Anzeichen einer allergischen Reaktion aufweist. 

Symptome einer allergischen Reaktion können unter anderem plötzlich auftretende Hautausschläge mit vermehrtem Juckreiz, Ödeme und Quaddelbildung sein. Hinzukommen oft in einem weiteren Verlauf eine zunehmende Atemnot. 

Merke: Eine Allergie kann oft exponentiell verlaufen. 

Maximilian - Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann

Maximilian Steinhöfer ist Notfallsanitäter mit Leidenschaft, Berufsfeuerwehrmann und Gründer von „Das Wichtigste schützen“. Durch seine langjährige Berufserfahrung im Rettungsdienst weiß er, dass Eltern mit das wichtigste Glied in einer langen Rettungskette sind. Und das ist sein „Warum“. Eltern und werdende Eltern im Bereich Kindernotfälle zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und zum Lebensretter ihrer Kinder zu machen.

Fazit

Wie bei vielen Notfall und Krankheitsbildern bei Kindern und Säuglingen solltest du immer Ruhe bewahren und den Zustand deines Kindes kontinuierlich beobachten. 

Ein Bienen- oder Wespenstich kann jedoch zu einer allergischen Reaktion führen, häufig lässt sich der Stich allerdings durch kühlen und sorgsame Betreuung gut in den Griff bekommen.

Unsere Leistungen

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Häufig gestellte Fragen – FAQs

Was tun beim Wespenstich?

Ruhe bewahren und diesen Blogbeitrag lesen 😉

Wie behandle ich einen Wespenstich bei Kindern richtig?

Am besten durch Kühlen und Zustandsbeobachtung. 

Was tun, wenn der Stachel einer Biene bei meinem Kind in der Wunde stecken bleibt?

Stachel zeitnah entfernen, ohne dabei die Giftblase zu zerdrücken.

Haftungsausschluss:

Wir weisen darauf hin, dass der Blogbeitrag lediglich der allgemeinen Information dient und keinen ärztlichen Rat und keinen Therapievorschlag für den konkreten Einzelfall ersetzt. Der Blogbeitrag ersetzt weder eine ärztliche Diagnose, medizinische Beratung oder Behandlung. 
Bei Beschwerden und Symptomen empfehlen wir, Ihren Hausarzt, Facharzt bzw. Kinderarzt zu kontaktieren oder wählen den Notruf 112.

Mehr zum Thema:

Initiative Insektengiftallergie, Hausmittel bei Stichen: http://www.insektengiftallergie.de/service-downloads/hausmittel-gegen-insektenstiche/hausmittel-gegen-bienenstiche/ 

Das Verschlucken bereitet vielen Eltern, vor allem von Kleinkindern sehr viel Angst. Oft ist der Schreck sehr groß, wenn das Kind plötzlich zu Husten und Würgen beginnt. Hier ist es wichtig rechtzeitig und richtig zu handeln.
Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass gerade Kleinkinder sich leicht verschlucken können? Dazu sollten wir uns die Anatomie und Physiologie der Atemwege beim Säugling und Kleinkind näher anschauen.


Beim Einatmen gelangt die Luft durch Nase und Mund in den Rachen und anschließend durch den Kehlkopf in die Lunge, wo der sogenannte Gasaustausch stattfindet. Ebenso gelangen Nahrung und Flüssigkeit durch den Rachen in die Speiseröhre und von dort aus weiter in den Magen. Aufgabe des Kehlkopfes bzw. Kehlkopfdeckels ist es, beim Schluckvorgang die Atemwege zu verschließen, damit die Nahrung in die Speiseröhre und nicht in die Luftröhre gelangt.

Beim Verschlucken kommt es dazu, dass ein Fremdkörper z.B ein Stück Erdnuss nicht in die Speiseröhre gelangt, sondern meistens in den oberen Atemwegen stecken bleibt und dadurch die Atemwege verlegt. Somit kann keine Luft mehr eingeatmet werden und es kommt zur plötzlichen Atemnot. Häufig ist diese durch ein energisches Husten und Würgen gekennzeichnet.


Weist Ihr Kind derartige Symptome auf und Sie haben die Vermutung, dass Ihr Kind sich Verschluckt hat, dann müssen Sie sofort handeln und den Notruf 112 wählen!

1. Husten fördern: Fordern Sie Ihr Kind zum Husten auf oder ermutigen Sie es weiter zu husten. Dies kann dazu beitragen, dass der Fremdkörper sich selbstständig löst und abgehustet wird.

2. Rückenschläge: Wenn sich die Situation nicht verbessert, schlagen Sie mit der flachen Hand fünfmal auf den Rücken des Kindes zwischen die Schulterblätter. Bei Kleinkindern und Babys ist es ratsam, sie mit dem Gesicht nach unten über den Oberschenkel zu legen und mit der anderen Hand am Brustkorb zu fixieren.

3. Heimlich-Manöver: Wenn auch das keine Besserung bringt, führen Sie bei einem Kleinkind das Heimlich-Manöver durch, indem Sie fünf Oberbauchkompressionen durchführen, um einen künstlichen Husten zu erzeugen und den Fremdkörper auszustoßen. Bei einem Baby (bis zum 1. Lebensjahr) sollten fünf Brustkorbkompressionen durchgeführt werden.

4. Abwechselnd wiederholen: Wiederholen Sie diese Maßnahmen abwechselnd, bis der Fremdkörper entfernt ist oder der Rettungsdienst eintrifft. Wenn sich der Zustand des Kindes verschlechtert, rufen Sie erneut die Rettungsleitstelle unter der 112 an und folgen Sie den Anweisungen des Disponenten.

Wichtig: Selbst wenn der Fremdkörper nach den Maßnahmen ausgestoßen wurde, muss das Kind ärztlich untersucht werden und der Notruf 112 getätigt werden. Es ist entscheidend, sicherzustellen, dass keine weiteren Verletzungen vorliegen und das Kind in Sicherheit ist.

„Unser Tipp: Laden Sie sich unser kostenloses Handout „Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Kindern und Babys“ von unserer Website herunter und hängen es an einen gut zugänglichen Ort, z. B. den Kühlschrank, um im Notfall die wichtigsten Maßnahmen, wie z. B. das Verschlucken bei Kindern, griffbereit zu haben.“

Haftungsausschluss: Wir weisen darauf hin, dass der Blogbeitrag lediglich der allgemeinen Information dient und keinen ärztlichen Rat und keinen Therapievorschlag für den konkreten Einzelfall ersetzt. Der Blogbeitrag ersetzt weder eine ärztliche Diagnose, medizinische Beratung oder Behandlung. 
Bei Beschwerden und Symptomen empfehlen wir, Ihren Hausarzt, Facharzt bzw. Kinderarzt zu kontaktieren oder wählen den Notruf 112.

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